Lesetipp von
Lena Meyer
01.03.2026

Im Grunde tragen zwei Figuren diese Geschichte: Uhrmacher Gregori und seine Sohn Mattia. Nachdem Adriano, Mattias Bruder, nach dem 1. Weltkrieg ausgewandert ist und Donatella, die Mutter, früh verstirbt, müssen die beiden auch damit umgehen, was Donatella Mattia von ihrem Sterbebett aus anvertraut. Sein Vater würde das nie offenlegen aber sie tue es jetzt noch: Mattias Mutter sei nicht sie, Donatella, sondern eine andere ihr unbekannte Frau. Die Information entfacht Antrieb und Wut zugleich in Mattia, er lässt darin seinen Kindheitsfreund Ernesto zurück und sich mit den Faschisten ein.
Mit angehaltenem Atem verfolgen wir Leser*innen den vor Gewalt kaum Halt machenden Weg Mattias und lernen dabei enorm viel über die Geschichte Triests in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Was für ein intensiver und besonderer Roman!

Übersetzung: aus dem italienischen von Peter Klöss
Roman
Diogenes Verlag, 25,00 €

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DE: (1.54 MB)